Was ist FOREX?

Bis vor einigen Jahren waren Investments am Devisenmarkt hauptsächlich den Profis vorbehalten.
Das hat sich geändert. Immer mehr Privatanleger interessieren sich inzwischen für diesen spannenden Markt, der durch seine Schnelligkeit und durch die Vielzahl an Faktoren eine große Faszination ausübt.

Das zunehmende Interesse ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass sich für den Privatanleger inzwischen einfachere und günstigere Möglichkeiten zur Spekulation am Devisenmarkt eröffnen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Alles was man machen muss, ist ein Konto bei einem Devisen-Broker zu eröffnen.

Allerdings sollte man keinesfalls den Sprung ins kalte Wasser ohne ausreichende Vorbereitung wagen. Du solltest Dir die Zeit nehmen, den Forexmarkt eine Weile zu beobachten. Eine Testphase mit Hilfe eines Demokontos hilft ebenfalls dabei, sich mit der Materie auseinanderzusetzen.

Als Forex bezeichnet man den globalen Markt, auf dem Währungen (=Devisen) gehandelt werden. Die Abkürzung Forex setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „Foreign“ und „Exchange“ zusammen.

Übersetzt bedeutet dies den „Austausch von Währungen“. Dies findet aber nicht an physischen Ort statt, wie zum Beispiel einer Börse, an dem Forex gehandelt wird. Die Marktteilnehmer handeln „over the counter“ (OTC), direkt über elektronische Plattformen.

Der Devisenmarkt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von über 5 Billionen Dollar der größte Finanzmarkt der Welt. Damit stellt dessen Handelsvolumen den Aktienhandel deutlich in den Schatten!

Die wichtigsten Akteure auf dem Forexmarkt sind die Zentralbanken. Weitere wichtige Marktteilnehmer sind neben Banken und Kreditinstituten größere Industrieunternehmen, private Devisenhändler und Devisenmakler.

Im Forex-Handel geht es darum, die Differenz unterschiedlicher Währungspaare zu handeln, das heißt durch den Ankauf und Verkauf zum jeweils gültigen Wechselkurs. Der jeweilige Kursverlauf nach Eröffnung einer An- und Verkaufsposition (long oder short Position) entscheidet hierbei über Gewinn oder Verlust einer Transaktion.

Investieren in und handeln von Devisen kann und darf jeder. Der Devisenhandel ist nicht auf Banken, Finanzinstitute oder professionelle Währungshändler beschränkt. Wer sich für den Markt interessiert, kann sich informieren und bereits mit kleinen Einlagen investieren.

Im Gegensatz zum Aktienmarkt erlaubt der Devisenmarkt aufgrund der niedrigen Kosten Gewinne und Verluste schon mit kleinem Startkapital.


Der FOREX-Handel ist immer von Sonntag Abend 23.00 Uhr bis Freitag Abend 23.00 Uhr (MEZ) geöffnet, das Wochenende haben die Märkte geschlossen.

Einfach genial! Was ist der Hebel?

Der Hebel gibt an, wie viel Prozent Gewinn (bezogen auf Investitionssumme) Du verbuchst, wenn der Basiswert um 1 Prozent steigt.

Er berechnet sich nach folgender Formel: Hebel = 100 / Margin (in Prozent)

Dieser entsteht dadurch, dass der Forex-Trader einen Kredit vom Broker erhält. Beispielsweise kann sich jemand dazu entschließen, für 100.000 € das Währungspaar EUR/USD zu kaufen.

Dafür muss er dann nicht 100.000 Euro setzen!

In der Regel muss man nur 0,25 Prozent dieser Summe also 250 € hinterlegen. Die restlichen 99,75% stellt einem der Broker zur Verfügung. So kann man bereits mit 250 € einen Betrag von 100.000 € bewegen. Ist das nicht unglaublich?

Die hinterlegten 250 € nennt man “Margin”. Der Hebel entsteht daraus, dass man einen Betrag von 100.000 € mit 250 € bewegen kann. Da man somit das 400fache (100.000 / 250 = 400) seines Einsatzes bewegen kann, bekommt man einen Hebel von 400. Dies wäre dann jedoch eine sehr spekulative Strategie, da bei einer kleinen Bewegung von 0,25% das Kontoguthaben bereits platt wäre. Würde der Broker für das genau gleiche Geschäft eine Margin von 1% oder 1.000 € verlangen, wäre der Hebel bei 100! Verstanden?

Was ist dieses “Lot”?

Ein sogenanntes Lot ist eine Standardgröße von 100.000 Währungseinheiten. Bei EUR/USD ist ein Lot demnach 100.000 €, bei GBP/USD ist ein Lot 100.000 Britische Pfund (GBP).

Daneben werden von Forex Brokern auch Mini-Lots und Mikro-Lots angeboten:

  • Mini Lots sind 1/10 des normalen Lots, also 10.000 Währungseinheiten. Wenn beispielsweise ein EUR/USD Lot einen Wert von 10 USD pro Pip hätte, dann hat ein Mini Lot einen Wert von einem Dollar.
  • Mikro Lots sind 1/100 des normalen Lots, also 1.000 Währungseinheiten. Dadurch würde der Wert beim EUR/USD von 10 auf 0,10 US-Dollar pro Pip fallen.

• Kontostand = Gesamtkapital
• Equity = Kontostand – Offene Trades
• Margin = Kontraktgröße / Hebel
• Freie Margin = Equity – Margin
• Margin-Ebene = (Equity / Margin) * 100

Sehr wichtig (gerade in finanzieller Hinsicht) ist es dabei (unterschätze das nicht und sei bitte vor allem nicht zu „faul“ für die Umsetzung, denn leichter Geldverdienen geht nicht), die Lotzahlen nach oben hin anzupassen, sobald man eine bestimmte Einkommensschwelle überschreitet.

Das bedeutet z. B., dass bei jeglichen Kontoguthaben unter 5.000 € mit 0,01 Lot pro Trade zu handeln ist. Sobald aber die 5.000 € Schwelle überschritten ist, solltest Du auf 0,02 Lot wechseln, bzw. bei 7.500 € dann auf 0,03 Lot usw.

Das Interessante ist nun, dass Du normale Forex-Lots sowie Mini- und Mikro Lots kombinieren kannst. Damit kann jedes Konto (Kontogröße) optimal gehandelt werden und jeder Trader kann sein individuelles Risiko eingehen.

Unter nachfolgendem Button findest Du eine sehr ausgewählte Anzahl an Projekten, für die praktisch kein Vorwissen notwendig ist:

Bei manchen Anbietern muss man anhand von per E-Mail erhaltenen Signalen selbst tätig werden, bei anderen Anbietern wird das Trading komplett übernommen (Copy-Trading).

Ein planbares und strukturiertes Vorgehen zum regelmäßigen Ablauf eines Trades führt zu kalkulierbaren Chancen und Risiken, gewährt Vorteile im Handel sowie langfristig profitables Trading und – zu guter Letzt – ermöglicht es wiederholbare Ergebnisse.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei × vier =